Sachsen

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Reiselust sagt man den Sachsen nach, außerdem Fleiß und Erfindungs- reichtum. In der
Tat stammen viele Persönlichkeiten der Wissenschaft, aber auch der Kunst, Literatur und
insbesondere der Musik, aus Sachsen, man denke nur an Johann Sebastian Bach und Richard Wagner.
Auch waren es sächsische Studenten, die den Klettersport erfanden, was angesichts der
Herausforderung durch das bizarre Elbsandstein- Gebirge niemanden verwundert.
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Sachsen zählt mit über 1000 Burgen und Schlössern sowie großartigen
Kirchenbauten zu den reichsten Kulturlandschaften Europas. Welt- berühmt ist
die architektonische Pracht der Landeshauptstadt Dresden, die nach verheerenden Zerstörungen
durch die Luftangriffe am Ende des Zweiten Weltkrieges und nach jahrzehntelanger Vernachlässigung
zu DDR- Zeiten heute wiederhergestellt ist.
Sie erinnert größtenteils an die künstlerische Blütezeit des so genannten
Augusteischen Zeitalters, die mit den Wettinern August dem Starken (1670-1733) und Friedrich
August II. im 18. Jahrhundert einsetzte. Im Zeichen von Barock und absolu- tistischer
Prachtentfaltung führte die Förderung der Kunst durch das Herrscherhaus allerdings
zu beträcht- lichen Löchern im Staatshaushalt und zu heftigen militärischen
Niederlagen im Zweiten Schlesischen und im Siebenjährigen Krieg.
Eine kulturell aufregende Zeit erlebte Sachsen auch im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts mit
Leipzig als Musik- stadt und Dresden als Zentrum avant- gardistischer Kunst - eine Zeit, an die
heute wieder angeknüpft wird...

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